Home Holzmarkt

Holzmarkt

Holzmarktbericht 2026-3 | 08.Juli 2026

Entspannte Situation bei der Holzabfuhr

Zurzeit gibt es nur noch wenige Rundholzpolter, für die noch kein Käufer gefunden wurde. Die Nachfrage blieb auch im Juni auf einem erfreulich hohen Niveau. Die vertraglich vereinbarten Liefermengen an die Sägewerke sind bis nach den Sommerferien gesichert und liegen bereits im Wald zur Abfuhr bereit.

Besonders stark nachgefragt wird derzeit D-Holz, weshalb die entsprechenden Mengen zügig abgeführt werden. Lediglich beim Starkholz kam es zeitweise zu Verzögerungen, da ausserordentlich grosse Mengen anfielen und einzelne Abnehmer die Abfuhr kontingentierten. 

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht-2026-3

Holzmarktbericht 2026-2 | 30. April 2026

Ausreichende Versorgung der Sägewerke

Die zu Jahresbeginn bestehende Rundholzknappheit hat sich inzwischen deutlich entspannt. Die kalte Witterung sowie sehr gute Holzerntebedingungen im Januar und Februar haben viele Waldbesitzer dazu veranlasst, zusätzliche Holznutzungen vorzunehmen. Auch die geringen Schneemengen wirkten sich positiv auf die Abfuhr und Logistik aus. 

Per Ende April präsentiert sich die Versorgungslage deutlich entspannter. Die Sägewerke verfügen bereits über ausreichende Rundholzmengen und sind vielerorts bis zu den Sommerferien gut eingedeckt. Entsprechend hat die Kaufbereitschaft zuletzt spürbar nachgelassen.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht-2026-2

Holzmarktbericht 2026-1 | 20. Februar 2026

Perfekte Bedingungen für die Holzernte

Die langanhaltenden tiefen Temperaturen, gefrorenen Böden und die stabile Schneedecke haben viele Waldbesitzer dazu bewogen, Rundholz zu ernten. Seit Jahren waren die Bedingungen in einem Januar nicht mehr so günstig. Entsprechend ist derzeit ausreichend Rundholz verfügbar. In den tieferen Lagen konnte das Holz aufgrund der geringen Schneemengen laufend abgeführt werden. Inzwischen zeichnet sich eine Beruhigung der zuvor sehr hohen Rundholznachfrage ab. 

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2026-1

Holzmarktbericht 2025-5 | 4. Dezember 2025

Starke Nachfrage trifft auf knappes Angebot

Die neuen Holzpreise finden bei den Waldbesitzern Zustimmung und wurden breit kommuniziert. Trotz der kalten Witterung sind die Bedingungen für die Holzernte jedoch nur mässig gut: Die Böden sind stark durchnässt und schwer befahrbar. Im Privatwald ist die Aktivität bislang gering, während die grösseren Forstbetriebe und Unternehmen bereits seit Längerem Holzschläge durchführen. Diese Mengen reichen jedoch nur knapp aus, um die starke Nachfrage zu decken.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2025-5

Holzmarktbericht 2025-4 | 9. September 2025

Knappes Angebot lassen Rundholzpreise steigen

Seit einigen Wochen werden die Rundholzpreise auf verschiedenen Ebenen verhandelt. Das knappe Rundholzangebot und die aktuell geringe Verfügbarkeit von Schadholz wirken sich dabei auf die Marktbedingungen aus und stärken die Verhandlungsposition der Waldseite.

Mit verschiedenen Marktpartnern konnten einvernehmliche Lösungen erzielt werden. Wir sind überzeugt, nun einen fairen und tragfähigen Rundholzpreis über alle Sortimente hinweg anbieten zu können. Die vereinbarten Preissteigerungen bewegen sich – je nach Sortiment und Abnehmer – im Bereich von 4 bis 8 Franken pro Festmeter.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2025-4

Holzmarktbericht 2025-3 | 10. Juli 2025

Anstehende Sommer- und Betriebsferien

In den kommenden Wochen treten die meisten Forstbetriebe ihre traditionellen zwei- bis dreiwöchigen Betriebsferien an. Vereinzelt werden noch Streuschäden aus lokalen Gewittern aufgearbeitet. Derzeit fällt nur wenig Käferholz an; der Befall liegt mit 20–40 Festmetern pro Schlag im normalen Bereich. Die Förster schätzen die aktuelle Käferholzsituation als gering bis durchschnittlich ein. Eine erste grössere Befalls Welle wird frühestens nach den Sommerferien erwartet.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2025-3

Holzmarktbericht 2025-2 | 22. April 2025

Regionale Rundholzversorgung hat sich entspannt

Die trockene Witterung und die eher kühlen Temperaturen der letzten Wochen haben sich positiv auf die Holzversorgung der Sägewerke ausgewirkt. Besonders die Holzmobilisierungskampagne im Dezember, kombiniert mit der kalten Jahreszeit, hat im Privatwald viel bewegt. Aktuell liegt der Fokus auf der planmässigen Abfuhr der letzten Wiesenholz Polter. Diese verläuft geordnet, und die gemeldeten Rundholzmengen haben wieder ein normales Niveau erreicht.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2025-2

Holzmarktbericht 2025-1 | 28. Januar 2025

Optimales Wetter, dennoch geringe Ernte
Seit Jahresbeginn herrschen in der Ostschweiz ideale Bedingungen für die Holzernte. Gefrorene Böden und langanhaltende Minustemperaturen haben eine optimale Grundlage geschaffen. Eine dreiwöchige Kälteperiode, wie sie seit vielen Jahren nicht mehr vorkam, ermöglichte intensive Arbeiten. Aktuell lagern grössere Mengen Rundholz an den Lkw Zufahrtsstrassen und sind abfuhrbereit. Zahlreiche Waldrand-Holzschläge, die oft über landwirtschaftliche Wiesen gerückt werden mussten, wurden ausgeführt.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2025-1

Holzmarktbericht 2024-5 | 29. November 2024

Schneefälle bremsen Rundholzverfügbarkeit
Die jüngsten Schneefälle in höher gelegenen Regionen haben dazu geführt, dass die Holzschläge dort vorerst eingestellt werden mussten. Dies wird in den kommenden Wochen zu einem Engpass in der Versorgung der Sägewerke führen. Die Nachfrage nach Rundholz bleibt anhaltend hoch, insbesondere bei den Sorten Trämel- und Langholz von Fichten und Tannen. Die Sägewerke sind darauf angewiesen, dass noch zusätzliche Holzmengen bis zu den Weihnachtsferien auf den Markt gelangen. Öffentliche Forstbetriebe arbeiten bereits intensiv daran, den Bedarf zu decken, können jedoch die gesamte Nachfrage der Industrie nicht allein bewältigen.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2024-5

Holzmarktbericht 2024-4 | 11.September 2024

Käferholz deutlich zurückgegangen
Wie bereits vermutet, hat das regenreiche erste Halbjahr die Entwicklung der Borkenkäferpopulationen erheblich gebremst. Vor den Sommerferien fiel nur in wenigen Forstrevieren Käferholz an. Seit August ist die Holzernte wieder im Gange, und das wenige Käferholz wird zügig aufgearbeitet. Viele Betriebe hatten Kapazitäten zur Aufarbeitung von Käferholz eingeplant. Da der erwartete Anfall jedoch ausblieb, werden diese nun für Frischholzschläge genutzt, um die hohe Nachfrage nach frischem Nadelholz zu decken.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2024-4

Holzmarktbericht 2024-3 | 13. Juni 2024

Ausreichend Rundholz vorhanden
Die zu Jahresbeginn befürchtete Rundholzknappheit zum Sommer hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Derzeit sind die ostschweizer Sägewerke ausreichend mit Rundholz versorgt. Allerdings fehlt es teilweise an qualitativ hochwertigem Fichten- und Tannenholz. Bei minderwertigeren Qualitäten gibt es hingegen ein Überangebot, da der Absatz von Paletten und Seitenware deutlich schwieriger geworden ist. Zudem ist der Importdruck auf diese Sortimente deutlich gestiegen.

An den Marktgesprächen vom 11. Juni  zwischen den Waldbesitzern, Forstdienst und Holzindustrie der Ostschweiz waren sich alle einig, dass die aktuellen Rundholzpreise bestandhalten und es keine Anzeichen für Anpassungen gibt.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2024-3

Holzmarktbericht 2024-2 | 25. April 2024

Rundholzversorgung ausgeglichen
Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen und dem Ausbleiben von Frost konnten ausreichend Rundholzmengen geerntet werden. Allerdings fielen die Mengen in Regionen mit viel Privatwald eher unterdurchschnittlich aus, was dazu führt, dass das bevorzugte Mittel- oder Langholz für Sägewerke knapp wird. Bei vielen Holzschlägen musste langes Holz in 5-Meter Abschnitte getrennt werden, um Schäden an Waldböden, Wiesen und Waldstrassen zu minimieren. Insgesamt dürfte in der vergangenen Holzschlagsaison im Privatwald aufgrund der erschwerten Bedingungen weniger Holz geerntet worden sein. Die öffentlichen Waldeigentümer verfügen über ein dichteres Netz von Waldstrassen und haben bedarfsgerecht die fehlenden Mengen ergänzt. Aktuell ist ausreichend Rundholz am Markt verfügbar.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2024-2

Holzmarktbericht 2024-1 | 23. Januar 2024

Rundholznachfrage deutlich gestiegen
Aktuell werden alle Sortimente von Nadelholz, über Laubholz bis hin zu Industrieholz gut nachgefragt. Die deutliche Zurückhaltung im Rundholzeinkauf hat sich damit aufgelöst. Dies hat auch mit den geringen verfügbaren Mengen am Markt zu tun. Aufgrund der nassen Witterung war es an vielen Orten nicht möglich, das Holz an die Strasse zu bringen. Die geringen Schneemengen erlaubten bis zu den Weihnachten hin aber eine Holzabfuhr auch in höher gelegenen Regionen. Der Markt scheint leergefegt zu sein. Aktuell kann das bereitgestellte Rundholz rasch abgeführt werden. Die kalten und schneereichen Tage werden nun von vielen Waldbesitzern genutzt, um  ihr Holz zu ernten. Der Zeitpunkt für die Holzernte ist jetzt optimal.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2024-1

Holzmarktbericht 2023-5 | 29. November 2023

Rundholzabsatz deutlich zurückgegangen
Seit August ist in der Ostschweiz eine deutliche Abschwächung der Rundholznachfrage spürbar. Diese hält sich auch im 4.Quartal hartnäckig. Sämtliche Sägewerke sind gut bevorratet und bis Ende Jahr mit Rundholz eingedeckt. Die seit Mitte Oktober eingesetzte Regenperiode hat dazu geführt, dass viele Holzschläge nicht ausgeführt werden konnten. Die Waldböden und Waldstrassen sind aufgeweicht und können an vielen Orten nicht befahren werden. Aktuell passen Angebot und Nachfrage beim Rundholz gut überein. Es gibt nur wenige unverkaufte Waldlager. Die Waldbesitzer haben die nasse Witterung zu Ihren Gunsten genutzt und das Rundholz Angebot reduziert. Nun liegt es daran, auf bessere Zeiten zu warten und anhand der Nachfrage die Mengen zu steuern.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2023-5

Holzmarktbericht 2023-4 | 08. September 2023

Sturm- und Käferholz etwas über den Erwartungen

Die lange Hitzeperiode und die zahlreichen massiven Gewitterstürme haben insgesamt zu mehr Schadholz geführt als erwartet. Die Borkenkäfer Populationen haben sich, in den schon im letzten Jahr betroffenen Gebieten, weiter ausgebreitet. Die Mengen sind aber trotz der Trockenheit überschaubar und liegen bislang unter dem Vorjahresniveau.  Hingegen haben die starken Gewitter, lokal teils zu beachtlichen Schäden geführt. Ein grosser Teil des Sturmholzes ist gebrochen und muss zu Energieholz verarbeitet werden. Der Anteil an den Baumarten ist noch schwer zu schätzen. Es dürfte aber bis zu 50% Laubholz sein. 

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2023-4

Holzmarktbericht 2023-3 | 05. Juli 2023

Wetter Extreme schaden dem Wald


Das Jahr 2023 zeigt im ersten Halbjahr genau das auf, was Klimaforscher vorhersagen. Längere und extremere Perioden mit Trockenheit und Nässe folgen aufeinander. Die Monate Januar und Februar waren überdurchschnittlich trocken und warm. Ab März folgte eine Regen Periode, die bis anfangs Juni reichte. Dann folgten vier Wochen mit hohen Temperaturen viel Sonne und kaum Regen. Das solche Extreme in der Landwirtschaft zu Problemen führen ist bekannt. Aber auch der Wald reagiert zunehmend auf solche Wetterphänomene. Gerade bei der Fichte als Flachwurzler zeigt sich der Stress deutlich. 

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2023-3

Holzmarktbericht 2023-2 | 11. April 2023

Nasse und kalte Witterung, die Natur dankt

Die überdurchschnittliche warme und trockene Zeit zu Jahresbeginn haben dem Wald zu schaffen gemacht. Der seit anfangs März eingesetzte Regen und die kühlen Temperaturen helfen dem Waldboden seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Die nächsten zwei Monate werden für die Entwicklung der Borkenkäferpopulationen entscheidend sein. Bleibt der Waldboden lange feucht, stärkt dies die Widerstandskraft der Bäume und hemmt die Entwicklung der Borkenkäfer. In der Regel vermehren sich die Borkenkäfer während einem heissen und trockenen Sommer stark.

Hier gelangen Sie zum Holzmarktbericht 2023-2