Holzmarktberichte

Holzmarktbericht 2019-2

In der Ostschweiz hat sich die angespannte Lage weiter entschärft. Trotz guten Witterungsverhältnissen hat sich die Mehrheit der Waldbesitzer an die Empfehlungen der Waldwirtschaftsverbände gehalten und Zurückhaltung in der Holzernte geübt. Folglich konnte den Verarbeitern mehr Sturm- und Käferholz verkauft werden. In den Kantonen St. Gallen, Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein gibt es nur noch geringe Mengen an unverkauftem Schadholz. Der Wert liegt unter 2% einer jährlichen Normalnutzung. In den Kantonen Thurgau, Schaffhausen und Zürich bewegen sich die unverkauften Mengen noch zwischen 10 bis 20% einer normalen Nutzung. Hier wird es noch 2-3 Monate dauern, bis diese Mengen verarbeitet sind. Die Sägewerke sind genügend mit Rundholz versorgt und deren Auftragslage scheint positiv zu sein. Der schneereiche Januar und Februar haben im Baugewerbe zu grösseren Verzögerungen geführt. Dies spürten auch die Sägewerke, da in diesen Monaten der Schnittholzabsatz stockte. Eigentlich ein normales Phänomen. Nur war dieses Winterloch in den letzten 3 Jahren kaum spürbar. Umso mehr wurden viele Verarbeiter von diesem Umstand überrascht. Der Bau dürfte ab April wieder normal laufen und muss die nicht geplanten Verspätungen wieder aufholen. Bis zu den Sommerferien hin sind viele Sägewerke bereits ausgelastet und stimmen die Besitzer durchaus positiv. Gewisse Unsicherheiten gibt es im Bereich der Entwicklung der Schnittholzpreise.  Holzmarktbericht 2019-2