Aktuelles Detail

Wie ticken die Schweizer Waldeigentümer?

Ein Drittel der Schweiz besteht aus Wald. Dieser hat rund 250‘000 Eigentümer. Eine Analyse des Bundesamts für Umwelt (BAFU) unter Mitwirkung von WaldSchweiz zeigt, wer diese Waldbesitzer sind, wie ihr Verhältnis zu ihrem Wald ist und welche Ziele sie verfolgen.

 

 

Einen gesunden und stabilen Wald zu haben, ist allen Waldeigentümern wichtig. Bei den privaten Waldbesitzern steht die Holzernte für 21 Prozent im Zentrum. Foto: Archiv WaldSchweiz/Jaquemet

Die grosse Mehrheit der Waldeigentümer sind Privatpersonen, rund 245‘000 an der Zahl. Ihnen gehört knapp ein Drittel der Waldfläche. Die übrigen zwei Drittel sind in öffentlichem respektive kollektivem Besitz. In der Analyse wurden die Privaten in fünf Eigentumstypen unterschieden. Bemerkenswert: Über ein Drittel von ihnen hat nur ein sehr beschränktes Interesse am eigenen Wald. Sie haben sich noch nie Gedanken zu ihren Zielen bezüglich der Nutzung des Waldes gemacht. 21 Prozent sind «Holzernte-Fokussierte». «Ganzheitliche», welchen alle Waldleistungen wichtig sind, machen 17 Prozent aus. 16 Prozent sind «Gemeinwohl-Interessierte», welchen die Holzproduktion nicht wichtig ist. «Naturschützende» bilden die kleinste Gruppe mit 11 Prozent.

Hier erfahren Sie mehr über die BAFU-Analyse