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Schweizer Holzbau gewinnt Wettbewerb für nachhaltiges Bauen

Die Schweiz und Liechtenstein haben am 6. November zum fünften Mal den Architekturpreis ‹Constructive Alps› verliehen. Er gilt nachhaltigen Sanierungen und Neubauten im Alpenbogen – von Frankreich bis nach Slowenien. Von den 328 eingereichten Beiträgen zeichnet die Jury zehn aus. Den ersten Preis trägt das Landwirtschaftliche Zentrum Salez im Kanton St. Gallen davon.

Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez SG (2019) gewinnt den 1. Preis. Foto: Lignum

«Constructive Alps» spannt den Bogen über die Ländergrenzen hinweg. Der Preis versteht sich als Denkanstoss für ein gutes Leben in den Alpen, heisst es in der Mitteilung von Lignum. Als Schlüssel dafür sehe der Wettbewerb das Sanieren – falls notwendig den Neubau – von Gebäuden mit regionalen und ökologischen Baustoffen.

Die Jury von «Constructive Alps» zeichnet Gebäude aus, bei welchen die Architektinnen und Architekten den natürlichen Ressourcen und den Bautraditionen des Alpenraumes besonders Sorge tragen. Die prämierten Bauten zeigen exemplarisch, wie Architektur Ästhetik und Klimavernunft zusammenbringen kann.

Die ersten drei Ränge und damit die Preissumme von EUR 50'000.- teilen sich diesmal die Landwirtschaftsschule in Salez im St. Galler Rheintal, eine Montagehalle in Vorarlberg und ein Berggasthaus in Glarus.

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