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Pavatex schliesst Produktion in Cham

Die Pavatex SA will das Werk in Cham im ersten Quartal 2019 stilllegen. 50 Arbeitsplätze gehen verloren. Als Grund für die Schlissung nennt der Hersteller von Holzfaserdämmstoffen unter anderem den Preiszerfall im Markt.

Pavatex Werk in Cham (Foto: Pavatex)

Die Konsultationsphase zur Schliessung des Chamer Werks hat am 7. Januar begonnen. «Die Soprema-Gruppe hat seit Übernahme der Pavatex im Jahr 2016 viel in den Produktionsstandort in Cham investiert. Der Absatz in der Schweiz konnte stark gesteigert werden. Dies, weil man unter anderem den Fokus wieder auf Schweizer Produkte legte. Zeitgleich setzte man eine Reduktion der Fixkosten in Millionenhöhe um», lässt sich CEO Christophe Feist in der Medienmitteilung zitieren.

Trotz all der Massnahmen habe das negative Ergebnis nicht ins Positive gewendet werden können. «Die Optimierung unserer Kosten ist eine Sache. Aber der Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise sowie der starke Wettbewerb, vor allem aus Deutschland, der seine Überkapazitäten in der Schweiz zu sehr niedrigen Preisen absetzt, hat uns die Arbeit seit 2016 zusätzlich erschwert», so Feist.

Die Pavatex SA solle durch ein anderes Werk der Soprema-Gruppe alle Kunden weiterhin mit Holzfaserdämmstoffen beliefern können. Um die von der Werksschliessung betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen, ist gemäss Mitteilung ein Sozialplan vorgesehen. Beratung, Verkauf und Vertrieb würden im bisherigen Rahmen weiterlaufen.

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