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Grosse Holzernte 2018 wegen Naturplagen

Mit insgesamt 5,2 Millionen Kubikmetern wurde 2018 11% mehr Holz geerntet als im Jahr zuvor. Der deutliche Anstieg ist vor allem auf den starken Borkenkäferbefall, bedingt durch Sommertrockenheit und die Folgeschäden der Winterstürme von Anfang 2018, zurückzuführen.

Spuren von Borkenkäfern. Die Insekten verursachten erhebliche Schaden im Schweizer Wald. Bild WaldSchweiz, Alexander Jaquemet

Wie bereits im Vorjahr wurde 2018 von allen Sortimenten ausser dem Energiestückholz mehr geerntet. Besonders stark ins Gewicht fiel die grössere Ernte beim Stammholz mit total 2,7 Mio. m³ und einer Zunahme von 14%. Die insgesamt 1,16 Mio. m³ (+10%) beim Energiehackholz und 0,59 Mio. m³ (+16%) beim Industrieholz trugen ebenfalls zur zweithöchsten Holzernte der letzten zehn Jahre bei. In der Schweiz wurden erstmals seit 2011 wieder mehr als 5 Mio. m³ Holz geerntet. Dies geht aus der Forststatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) sowie dem forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetz des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hervor.

Beitrag Schweiz aktuell vom 16. Juli 2019

Beitrag Radio SRF1 vom 16. Juli 2019